
Hunde bei Tiere Watch!
Mar. 8, 2007
In vielen Ländern existieren Hunderassen, die als Urtypen der
ersten Hunde angesehen werden können. Nach einer Unterteilung
wie sie von Dr. Roos, dem wissenschaftlichen Leiter der
Haustierbiologischen Station Wolfswinkel, vertreten wird,
gehören dazu einmal die Schensihunde, wie sie zum Beispiel in
der Äquatorialgegend Afrikas anzutreffen sind. Es sind vor allem
braun-gelbe Hunde, die sich lose den Menschen angeschlossen
haben und unter anderem Abfall vertilgen und somit in diesem
Klima eine wichtige hygienische Aufgabe übernehmen. Nach seiner
Ansicht war mit der Entwicklung solcher Hunde die Domestikation
abgeschlossen, es folgte die bewusste Zucht nach ausgewähltem
Verhalten, wesentlich später auch nach Schönheit.
Es ist mittlerweile erwiesen, dass sich der Haushund aus dem
Wolf entwickelt hat. Noch bis vor kurzem hielt man den indischen
Wolf (Canis lupus pallipes oder Canis lupus lupaster) für den
Stammvater, dessen Äußeres dem einiger anderer Hunderassen
ähnlich erscheint. Inzwischen wurde genetisch der gemeine graue
Wolf (Canis lupus lupus) als Urvater bestätigt. Damit scheidet
auch die indische Unterart als möglicher Stammvater aus.
Untersuchungen der Mitochondrien-DNA von Wölfen und Hunden in
den USA zeigten, dass die genetischen Unterschiede zwischen
verschiedenen Wolfpopulationen durchschnittlich 0,16% betrugen.
Der genetische Unterschied zwischen Wolf und Kojote betrug etwa
3,1%, der Unterschied zwischen Hund und Wolf (Grauwolf) dagegen
nur 0,2 %.
Der Hund gehört ebenso mit zur Familie wie jedes andere
Mitglied auch. Daher ist es nur recht wenn der beste Freund des
Menschen mit in Urlaub fährt. Für Ihren
Urlaub mit
Hund sollten Sie daher drauf achten das ein Hund auch
Willkommen ist. Anbieten tun sich dafür besonders Ferienhäuser.
Der Vorteil ist das man sich nicht Gedanken darüber machen muss
wie es dem Hund denn in der Tierpension oder bei Freunden gerade
ergeht.
Junge Hunde sind besonders putzig, ganz besonders die
Kaukasen Welpen, die man im
Zwinger Wolkogora findet. Aber diese kleinen Lieblinge können
sich manchmal auch nicht so entwickeln wie man es gerne
erwartet.